Kampfstile
Putri – Prinzessin-Stil (offene Hand)
Im SiGePi stellt der Prinzessinnenstil die meisten Selbstverteidigungstechniken, versteckten Angriffe und 'fiesen' Tricks. Die Prinzessin scheint schwächer als ihre Gegner zu sein, kann ihnen aber großen Schaden zufügen, wenn sie sich verteidigen muss. Die Attacken der Prinzessin zielen auf empfindliche Stellen des Gegners (Gelenke, Kehlkopf, Unterleib, Augen) und enden häufig mit Griff- und Schleudertechniken. Die Abwehrtechniken sind so konzipiert, dass sie eine Kontertechnik direkt einleiten. Von der Prinzessin wird nur ein Minimum an äußerer Kraft, dafür aber viel Geschwindigkeit und Präzision gefordert. Die Techniken dieses Stiles sind nicht für den Freikampf bestimmt, sondern haben die Absicht den Gegner auszuschalten. Die Prinzessin ist ihren Gegnern in der Regel körperlich unterlegen und muss diesen Nachteil mit Überraschung, Geschwindigkeit und List ausgleichen. Sie kann es sich daher nicht erlauben ihren Gegner zu schonen. Dementsprechend gefährlich und grausam sind ihre Techniken. Im krassen Gegensatz zu dem festen Ziel, den Gegner zu besiegen, steht die lockere, entspannte Grundhaltung, die Voraussetzung für die schnellen Techniken und die weichen Zwischenbewegungen ist. Die geringere körperliche Kraft wird durch innere Kraft ausgeglichen. Stellungen und Techniken lassen sich schlecht generalisieren. Eine Gemeinsamkeit vieler Manöver ist jedoch die Deckung von Hals, Gesicht und Haaren mit der dem Gegner abgewandten Hand (Prinzessinnen-Deckung).
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