Kampfstile
Naga – Drachen-Stil (Handkante)
Der Drachenstil enthält schwungvolle Handkantenschläge und -blocks, die oftmals ihre Kraft aus Körperdrehung oder Körperwendung beziehen. Neben den gestreckten Tritten (tendang) finden sich beim Drachen auch viele unterschiedliche Kreistritte (sabit). Die Techniken des Drachenstiles eignen sich gut zur Selbstverteidigung, da Hals, Kopf, Gelenke und Unterleib anvisiert werden. Im Freikampf ist der Drachenstil daher verboten. Der Drachenstil stellt den stärksten (mythologischen) Tierstil des SiGePi dar. Alle Techniken sind mit Geschwindigkeit und im Fluss auszuüben. Dennoch ist jede einzelne Aktion durch Kraft und Anspannung gekennzeichnet, allerdings erst im letzten Moment. Zur mentalen Vorbereitung gehört die Vorstellung der gedachten kompletten, fließenden Bewegungsserie im Gegensatz zu einer Kette von Einzelbewegungen. Die Stellungen des Drachens wechseln zwischen hohen und tiefen Haltungen. Die Bewegungen sind entsprechend asiatischer Vorstellung des Drachens schlangenhaft und fließend. Da der Drache selber auch vitale Ziele wie Hals und Unterleib oder Gelenke angreift, sind diese Bereiche, auch bei eigenen Angriffen zu decken.
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